Polnische Regierung verwickelt in Glücksspiel Affäre

Als politische Partei sollte man als aller erstes einmal Vertrauen schaffen, so dass die Menschen, die letztendlich auf ihrem Wahlzettel ein Kreuz für diese machen, mit ihrer Entscheidung nicht enttäuscht werden. Wenn man aber, wie so viele in der Welt und im politischen Geschehen, korrupt und bestechbar ist, sollte man sich am Ende nicht wundern, dass ein Skandal mit verheerenden Folgen dabei herauskommen kann. Solch ein Skandal ist vor kurzem nämlich in Polen passiert und geht wahrscheinlich als einer der größten Skandale der rechtsliberalen Regierungspartei PO in die Geschichte ein. Die PO soll in eine Glücksspiel-Affäre verwickelt sein, bei der der mittlerweile ehemalige Fraktionsvorsitzende Zbigniew Chlebowski und der noch amtierende Sportminister Miroslaw Drzewiecki sich angeblich von Unternehmern der Glücksspielbranche bestechen lassen haben. Ein solches Verhalten wirft nicht nur ein schlechtes Bild auf die gesamte Regierungspartei, sondern könnte auch bei weiteren Skandalen ein Ende der PO bedeuten. Ein Untersuchungsausschuss wird sich nun höchst wahrscheinlich der Sache annehmen und für Aufklärung sorgen.

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